Los geht unsere Reise in Cusco. Mit dem Nachtbus (umgerechnet 13€) fahren wir ca. 8 Stunden nach Puno am Titicacasee. Von dort soll es dann weitergehen nach Copacabana (Bolivien) und auf die Isla del Sol. Um uns etwas zu stärken und wärmen gibt es im Busbahnhof aber erstmal ein leckeres Frühstück. Zum Glück geht in Südamerika viel über Gas, sonst wäre ein warmer Tee und Pfannkuchen bei dem vorherrschenden Stromausfall undenkbar gewesen!
Nach 20 Minuten war der Stromausfall dann auch wieder vorbei, die Kerze vom Tisch geräumt und die ersten Sonnenstrahlen gemischt mit Neonlicht beglückten uns.
Leider mussten wir dann erfahren, dass der Weg nach Copacabana gesperrt war (Streik). Wir standen vor der Wahl auf gut Glück Richtung Copacabana zu fahren und ggf. 4-5 Stunden zu laufen oder auf La Paz auszuweichen. Nach einigem Hin und Her entschieden wir uns für zweiteres. Gegen Mittag trafen wir also in den Vororten von El Alto (ehemals “Slum” von La Paz) ein und wurden von von den Laternenmasten baumelnden Warnhinweisen empfangen.
Da die Sicherheitslage des Nachts in manchen Vierteln doch sehr zu wünschen übrig lässt, wehren sich die Einwohner auf diese Weise.
Eine Reise im Bus hier kann man sich etwa so vorstellen (Danke an Simon für die Bilder):
Anzumerken ist, dass es sich hierbei auf jeden Fall um die gehobene Mittelklasse des Busreisens handelt. Aber bei umgerechnet 5-10 Euro Unterschied bei diesen Entfernungen ist der deutliche Mehrkomfort auf jeden Fall zu empfehlen












